Mo, 27. April, 20:00, Nachfolge-Christi-Kirche

Eine wahre Legende kommt nach Beuel…
„Im Solo-Konzert wird deutlich, wie sehr Andy Irvine den fast schon klassischen Stil von Planxty beeinflusst hat. Seine Bouzouki und Mandoline zitieren bulgarischen Rhythmus und rumänische Taktfolgen, schielen nach Mazedonien und Albanien hinüber und unterlegen mit raschen Wechseln seinen sanften, ausgefeilten Gesang, der nie die irische Diktion verliert.“ (Frankfurter Rundschau)
ANDY IRVINE ist eine der einflussreichsten Triebkräfte der neueren irischen Folk-Szene und hat sich hauptsächlich als Mandolinen- und Mandolaspieler einen großen Namen gemacht. Er gilt als ideenreicher Arrangeur, der es versteht, traditionelles Material auf neue, frische Art zuzubereiten und ist ein ausgezeichneter Komponist mit ganz besonderen rhythmischen Fähigkeiten. Außerdem stellt er seine instrumentale Vielfalt an der Bouzouki, der Drehleier und der Mundharmonika unter Beweis.
Andy Irvine wurde am 14. Juni 1942 in London als Sohn irischer Eltern geboren. Sein Weg zur traditionellen Musik entspricht dem vieler seiner Altersgenossen. Er kam über die amerikanische Folk-Music an die irische Musik der Clancy Brothers. Wäre nicht Woody Guthrie gewesen, wäre er vermutlich immer noch Schauspieler und ein frustrierter Musiker – er sagt, er war ein schlechter klassischer Gitarrist und das war damals seine einzige musikalische Erfahrung. Woody Guthrie weckte sein Interesse für Folkmusik und motivierte ihn, vom klassischen zum Folk-Gitarrenstil zu wechseln und Mandoline und Mundharmonika zu lernen. Seine ersten Reisen machte er in Begleitung der amerikanischen Folksänger Derroll Adams und Jack Elliott.
